




Arbeit in der Zeitschrift „Ogonjok“
In den 1960er bis 1980er Jahren arbeitete Alexander Nagraljan als Fotojournalist in der Zeitschrift „Ogonjok“. Diese Zusammenarbeit, die mehr als ein Vierteljahrhundert andauerte, war eine entscheidende und zugleich die längste Etappe seines beruflichen Lebens.
Zu dieser Zeit war „Ogonjok“ eine der zentralen gesellschaftspolitischen Illustrierten der UdSSR mit einer Auflage von mehreren Millionen Exemplaren und einem landesweiten Leserkreis. Die Arbeit des Fotografen erforderte ein hohes Maß an Verantwortung und die Einhaltung der redaktionellen Standards bei einem führenden Medium und war zudem sehr prestigeträchtig.
Während seiner Tätigkeit machte Alexander Nagraljan Fotoreportagen über die größten sowjetischen Bauprojekte und Betriebe, Porträts von Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft, Reportagen zu aktuellen Themen und vieles mehr. Mehr als 100 seiner Fotos wurden auf dem Titelblatt der Zeitschrift veröffentlicht, was von der Anerkennung des Könnens von Alexander Nagraljan durch die Redaktion und vom Vertrauen in seine Professionalität und seinen persönlichen Stil zeugt.
Nagraljans Werke, die er über mehr als 25 Jahre für die Zeitschrift geschaffen hat, sind zu wichtigen visuellen Dokumenten dieser Epoche geworden und sind von großem Interesse für die Erforschung des sowjetischen Fotojournalismus.